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Acetylcholin gehört zu den wichtigen Hirnbotenstoffen (Neurotransmitter) und ist zuständig für Gedächtnis und sensorische Signale. Acetylcholin wird vom Organismus selbst hergestellt, jedoch nicht immer genug. Eine Zufuhr von Acetylcholin selbst ist nicht sinnvoll, da es vom Magen-Darm-Trakt gespalten wird. Daher nimmt man meist die Vorstufe, Cholin. Studien belegen, dass Cholin in der Lage ist, für optimale Acetylcholinkonzentrationen im Gehirn zu sorgen. Cholinkonzentrate enthalten ferner oft Pantho-thensäure, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen.

In den meisten Studien wurden die Formen Cholinchlorid und Phosphatidylcholin verwendet. Auffällig sind auch hier die unterschiedlichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Experimente. In der einen Studie konnte Wirkung nachgewiesen werden, in der anderen nicht. Des Rätsels Lösung: Nur arbeitende Gehirne profitieren von einer Cholinergänzung, d.h., Studien an Studenten fielen positiv aus, Studien an „Nicht-Hirnarbeitern“ zeitigten kein Ergebnis.

Eigentlich logisch, aber es scheint, dass man doch immer wieder mal da-rauf hinweisen muss. Pointiert ausgedrückt: Ein Auto profitiert nur dann von hochwertigem Treibstoff, wenn es auch tatsächlich gefahren wird.

Nebenbei: Reines Cholin schmeckt leider nicht besonders gut, ist jedoch die preiswerteste Form.

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