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Vitamin D3 (Cholecalciferol) wird für den Stoffwechselumsatz von Calcium, Phosphor und Vitamin A benötigt. Anders als die anderen Vitamine ist es ein Hormon. Das Northern California Cancer Center und die Universität von North Carolina in Chapel Hill kamen in unterschiedlichen Untersuchungen zu dem gleichen Schluss: Frauen, die viel Vitamin D3 zu sich nahmen oder häufig in der Sonne waren, erkrankten seltener an Brustkrebs. In höherer Dosierung wird es daher zur Vorbeugung und Behandlung von Brust- oder Prostatakrebs eingesetzt.

Man hat festgestellt, dass Südländer genug Vitamin D3 über das Sonnenlicht produzieren; kritischer wird es bei den Nordländern (vor allem Skandinavien), die darauf angewiesen sind genügend Vitamin D3 über die Nahrung zu erhalten.

Da die körpereigene Produktion von Vitamin D3 durch Sonnenlicht angeregt wird, müsste man Sonnenbaden empfehlen. Andererseits nimmt die Haut zu viel Sonne übel und die Angewohnheit, sich mit Sonnenschutzcremes gegen UV-Strahlen zu schützen, ist zwar richtig, wirkt in Sachen Vitamin D3 jedoch kontraproduktiv. Allerdings genügt wenig Sonne/Tageslicht, um der Sache Genüge zu tun.

Cholecalciferol (Vitamin D3)

und seine Metabolite wurden weltweit von Forschern wegen ihrer Krebs verhindernden Eigenschaften untersucht. Die Mechanismen von Cholecalciferol unterscheiden sich von denen anderer Substanzen mit ähnlichem Effekt. Vitamin D3 bewirkt, dass bestimmte Arten von Krebszellen sich in normale Zellen verwandeln. Vitamin D3 veranlasst Zellen dazu, im ganzen Körper zu differenzieren, aber die Einnahme sollte wegen seiner potenziellen Giftigkeit begrenzt bleiben. In der Krebstherapie werden zwar 3.000 bis 4.000 und auch als Stoßtherapie wurden erheblich höhere Dosierungen verwendet. Allerdings muss man bei derart hohen Dosierungen das Calcium im Blut regelmäßig überprüfen lassen.

Die DGE empfiehlt Kindern 10 mcg (400 IE) und Erwachsenen 5 mcg (200 IE) täglich. Zur Rachitisprophylaxe verabreicht man 500–1.000 IE; vor noch nicht allzu langer Zeit waren so genannte Stoßprophylaxen üblich, bei denen 200.000 mcg gegeben wurden. Die moderne Nährstoffszene bewegt sich bei Angaben um die 1.000 IE. Das Berkeley Institut Kalifornien empfiehlt gefährdeten Personen 400 IE täglich; dazu zählt man ältere Leute, Personen, die wenig an die Sonne kommen, und Vegetarier.

Hinweis: Ab 1.300 IE täglich sollte regelmäßig das Calcium untersucht werden.

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