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An sich braucht der Organismus Biotin (Vitamin H, Vitamin B7) nur in geringen Mengen (100–300 mcg), und in gängigen Lebensmitteln ist es ausreichend vorhanden. Darüber hinaus sind die Bakterien der Darmflora in der Lage Biotin herzustellen.

Biotin gehört ebenfalls zum B-Komplex und unterstützt u.a. den Aufbau des Keratins; das ist die Grundsubstanz von Haaren und Nägeln. Es wird in der orthomolekularen Medizin gerne bei dermatologischen Störungen wie brüchige Nägel und Haare eingesetzt; hilft bei manchen Personen gegen Haarausfall und Ergrauung. Auch bei Ekzemen und Dermatitis kann es hilfreich sein.

Die DGE empfiehlt eine Biotinzufuhr von 30–100 mcg, jüngere Empfehlungen liegen zwischen 100 und 600 mcg täglich. Biotin gehört zu jenen Vitaminen, bei denen nicht mal bei extrem hoher Dosierung irgendwelche „Nebenwirkungen“ beobachtet werden konnten.

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