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Akute bakterielle Infektioen bedürfen meist der sofortigen ärztlichen Behandlung. Man wird in der Regel Antibiotika einsetzen, deren allzu großzügige Verwendung in den letzten Jahren allerdings zu neuen Bakterienstämmen geführt hat, die zunehmend gegen bekannte Antibiotika immun werden. Antibiotika gehören zu jenen Medikamenten, die sehr konsequent eingenommen werden müssen. Der Patient „züchtet“ nämlich eine Resistenzen, wenn er ein Antibiotikum nicht lange genug oder unregelmäßig einnimmt. Gegen Viren sind Antibiotika im übrigen völlig wirkungslos.

Kräuterextrakte  Vor allem Goldenseal (Hydratis canadensis) und Roter Sonnenhut (Echinacea) scheinen wirkungsvolle natürliche Antibiotika zu sein. Sie helfen vor allem bei grippalen Infekten sehr gut.

Knoblauch und Zwiebel  Beide haben nachgewiesenermaßen potente antibakterielle Effekte -- aerldings nur im rohen Zustand. Knoblauchprodukte wie beispielsweise das gereifte Kyolic töten die Bakterien nicht direkt, sondern sie verstärken die Immunfunktion, wodurch der Organismus in die Lage versetzt wird, chronische Infektionen zu bekämpfen.

Haifischleberöl  Es enthält Alkylglycerol, dem antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Bezogen auf den Wirkstoff Alkylglycerol empfehlen Experten etwa 1.000 mg täglich. Von einer längerdauernden Einnahme (mehr als 30 Tage) rät man imm allgemeinen ab, da Haifischleberöl eine Überproduktion von roten Blutkörperchen verursachen kann.

Bromelain  Dieser Inhaltsstoff der Ananas zählt zu den Enzymen und kann die Wirkung von konventionellen Antibiotika verstärken. Als wirksame Tagesdosis gilt 2.000 mg.

Propolis  Neuere Untersuchungen und Erfahrungen zeigen, daß auch das Propolis der Bienen einen antibakteriellen Effekt hat. Es verhindert die Zellteilung und behindert die Proteinsynthese.

Literaturempfehlung: Hermann Ehmann, Gesundheit aus dem Bienenstock, Lebensbaum Verlag 1998.

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