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Die ungehinderte Blutversorgung der Hirnstrukturen ist elementare
Voraussetzung für dessen Funktion und Erhalt. Die Verkalkung der Hirngefäße kann
sehr unangenehme Einschränkungen für den Betroffenen zur Folge haben. Da die
Gehirnzellen wegen ihres ständigen hohen Energiebedarfs sehr empfindlich auf
Sauerstoff- und Nährstoffengpässe reagieren, sterben die Zellen bei
Nachschubproblemen schnell ab. Bereits Unterbrechungen von einigen Minuten
führen zum Zelltod.
Die Verengung und Verhärtung der Blutgefäße im Gehirn schränkt die
Möglichkeit der Blutgefäße ein, auf Druckschwankungen elastisch zu reagieren.
Der Organismus reagiert auf Ablagerungen in den Hirngefäßen mit
Blutdrucksteigerungen. Sollten die Gefäßwände nicht völlig intakt sein, kann es
zu einer Hirnblutung kommen, das heißt, die Gefäßwände beulen sich ballonartig
unter dem Druck aus und reißen.
Abgesehen von der rechtzeitigen Blutdrucksenkung und anderen geeigneten
Maßnahmen zur Vermeidung von Arteriosklerose, verspricht man sich einen Nutzen
durch Stärkung der kollagenen und elastischen Fasern der Hirngefäße. Dies ist
mit folgenden Mitteln möglich:
Vitamin C Dosierungen um die 5 g (zusammen mit 300 mg
Proanthocyanidin) haben sehr positive Wirkungen auf die Elastizität der
Gefäßwände.
Mineralstoffe Magnesium kann bei manchen Patienten zur
Blutdrucksenkung beitragen. Wichtiger dürfte aber seine Wirkung auf arterielle
Strukturen sein. Die Fachliteratur empfiehlt daher 1.500 mg Magnesium täglich,
zusammen mit 1.000 mg Kalzium und 500 mg Kalium.
Essentielle Fettsäuren Hier bieten sich die wirksamen
Bestandteile von Fischöl an, nämlich Eicosapentaensäure (kurz EPS) und
Docosapentaensäure (DHS). Manche Konzentrate enthalten beide Formen. Die
pharmakologisch wirksame Dosis liegt bei etwa 3 bis 4 g EPS/DHS.
Vorsicht: Bei möglicherweise bereits vorhandenen Schwächen im
Gefäßsystems ist Vorsicht angebracht. Die genannten Nährstoffe können das Blut
„verdünnen“, das heißt, sie setzen die Gerinnung herab. Es ist demnach möglich,
daß potentielle Schwachstellen im Gehirn zu bluten anfangen. Bei
fortgeschrittener Erkrankung empfiehlt es sich daher, die Gerinnungsfaktoren
durch entsprechende Blutanalysen im Auge zu behalten.
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