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Herzrhythmusstörungen sind für den Patienten meist beunruhigend, weil das Herz unregelmäßig schlägt, zum Beispiel einen Schlag auszusetzen scheint und/oder weil der vorhergehende Schlag zu schnell kam („Herzstolpern“). Der nächste Herzschlag wird dann manchmal als besonders kräftig empfunden. Die Gründe für Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) sind vielfältig. Obwohl die Herzrhythmusstörung zu den sogenannten „diffusen“ Krankheitsbildern gehört, bei denen fraglich ist, ob bzw. ab wann überhaupt von einer echten Krankheit die Rede sein kann, ist eine sorgfältige ärztliche Diagnose bzw. eine gewissenhafte Abklärung der zugrundeliegenden Ursache(n) in jedem Fall erforderlich.

Statistisch gesehen gehören Herzrhythmusstörungen zu den vergleichsweise harmlosen Symptomen am Herzen. Man kann sie innerhalb eines gewissen Rahmens sogar als „normal“ ansehen, denn mit Herzhythmusstörungen kann der (unbehandelte) Patient durchaus alt werden, sofern keine andere Grunderkrankung vorliegt, die die Lebenserwartung verkürzt. Herzrhythmusstörungen sind demnach per se noch nicht unbedingt eine behandlungsbedürftige Erkrankung. Eine Statistik sagt aber aus, daß jährlich etwa 70.000 (!) Amerikaner an den Nebenwirkungen von zugelassenen Anti-Arrhythmie-Medikamenten sterben. Tatsache ist, daß schon seit Jahren eine heftige Diskussion um pharmazeutische Anti-Arthythmie-Medikamente geführt wird. Die Kritiker führen an, daß die Medikamente in keinerlei Weise die Überlebenschance erhöhen. Die Pharmaindustrie sieht das natürlich völlig anders.

Magnesium gegen Herzrhythmusstörungen

Bevor die Pharmaindustrie die Menscheit mit ihren angeblich so guten Anti-Arrhythmie-Mitteln „beglückte“, behandelten Ärzte ihre Patienten, die an einer Herzrhythmusstörung litten, mit (nicht patentierbarem!) Magnesium -- und bislang gibt es noch keinen Todesfall wegen Magnesium-Nebenwirkungen zu beklagen. Dies ist auch kein Wunder: Denn der wirksame Mineralstoff gehört zu den sehr sicheren und preiswerten Mitteln. Und Tatsache ist auch, daß die Krankenkassen Magnesium seit einigen Jahren nicht mehr bezahlen, wohl aber wesentlich teurere chemische Anti-Arrhythmie-Mittel mit Nebenwirkungen.

Gute Herzrhythmus-Nährstoffe sollten folgende Mineralien beinhalten:

Magnesium: 500 bis 2.00 mg täglich

Kalium: 200 bis 500 mg täglich

Selen: 300 bis 600 mcg täglich

Coenzym Q 10: 100 bis 300 mg täglich (wird vor allem in Japan eingesetzt)

Carnitin: 1.000 bis 2.000 mg täglich

Taurin: 1.000 bis 2.000 mg täglich wird in Japan meist zusammen mit Carnitin und Coenzym Q 10 verabreicht)

Forskolin: 10 bis 60 mg täglich (Achtung: nicht bei Prostatakrebs!)

Vitamin D3: 1.000 IE (fördert den Kalzium-Stoffwechsel des Herzens)

Vitamin E: 400 bis 800 IE wird oft bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße eingesetzt, hilft jedoch auch den Herzrhythmus zu stabilisieren)

Fischöl: 5 bis 8 Kapseln

Vitamin A: 100.000 IE (Vorsicht vor Überdosierung, regelmäßige Überprüfung durch den Arzt!)

Vorsicht: Kalium und Vitamin A fallen aus der Reihe, weil sie schnell überdosiert sind! Nehmen Sie sie daher nur nach ärztlicher Anweisung ein. Forskolin darf nicht bei Prostatakrebs angewendet werden! Generell sollte die Zufuhr obiger Mikronährstoffe auf jeden Fall von einem Facharzt begleitet werden, da Dosierungsfehler gefährlich werden können.

Allgemein gilt bei Herzrhythmusstörungen die Empfehlung, Kaffee, übermäßigen Alkoholkonsum und gesättigte Fette (zum Beispiel Pommes frites) zu meiden.

 

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