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Auf einer anderen Argumentationsschiene liegen Betrachtungen über z.B. Gemüse
aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA). Zwar bleibt auch hier die Kartoffel
eine Kartoffel, also ein Naturprodukt, aber die unterschiedliche Behandlung
führt zu anderen Qualitäten, sowohl des Produktes selbst als auch bezüglich des
ökologischen Kreislaufs.
Allerdings sind auch hier eindeutige Aussagen schwierig. So unterscheidet
sich die Bio-Kartoffel möglicherweise nur geringfügig von der Kartoffel des
konventionellen Anbaus, wenn man sich auf herkömmliche Parameter (wie
Trockensubstanz, Eiweißanteil, Vitamingehalt, Nitratgehalt usw.) beschränkt. Das
ändert sich jedoch, wenn man andere Werte wie z.B. die Energiewerte miteinander
vergleicht. Biokost zeichnet sich beispielsweise durch höhere
Reduktionskapazitäten aus, d.h., sie enthält mehr energiereiche Elektronen.
Bemerkenswert ist auch der Umstand, dass Tiere, sofern man ihnen die Wahl lässt,
das Futter aus kontrolliert biologischem Anbau bevorzugen.
Fazit: Begriffe wie „Bio“ und „Natur“ werden derzeit sehr oft missbräuchlich
genutzt und sind für sich gesehen noch keine Qualitätsgarantie. Dies ist nicht
zu verwechseln mit den aufwändigen Bemühungen von Organisationen wie z.B.
Demeter, um u.a. die Belastung von Lebensmitteln mit Umweltgiften
zurückzudrängen. Diese Lebensmittel tragen einen zusätzlichen Hinweis auf der
Verpackung. |