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Die bekannteren Diäten wie Gaylord-Hauser, Atkins, Hollywood und Dr. Haas gelten unter Experten als nicht oder kaum empfehlenswert. Mal sind die aufgestellten Behauptungen unhaltbar (Hollywood), mal tragen sie ein mehr oder weniger hohes Gesundheitsrisiko in sich (Atkins, Gaylord-Hauser).

Ähnliches gilt für Reduktionsdiäten wie Scarsdale (überholt) oder die Max-Planck-Diät (zu einseitig, stammt übrigens nicht vom Max-Planck-Institut) und sogar für manch langfristige Ernährungskonzepte wie Fit-for-Life (ernährungswissenschaftlich eine Ansammlung von Unwahrheiten), Blutgruppendiät nach D’Adamo (schlicht Unsinn), Zone-Diät (unhaltbar).

Auch die gängigen Radikal- und Fastenkuren kann man ad acta legen. Die Schroth-Kur gilt medizinisch schon längst als inakzeptabel, das Buchinger-Heilfasten sollte nur unter Aufsicht durchgeführt werden, der Erfolg ist wie üblich eher kurzfristig, das beste Gegenargument für die Dr.-Mayr-Kur liefert Helmut Kohl, die Zitronensaftkur ist gar absurd und nicht ganz ungefährlich.

Unausrottbar sind auch die diversen Mythen wie z.B. in Sachen Säure-Basen-Haushalt. Nach dieser Theorie ist eine „Übersäuerung“ Ursache für alle möglichen Erkrankungen und dieses Mal soll die Vermeidung „saurer“ Nahrung zur allgemeinen Gesundung führen. Nachweisbar ist jedoch nur, dass die Regulatorien für den Säure-Basen-Haushalt des Körpers (Lunge, Leber, Niere) sich herzlich wenig von der Nahrung beeindrucken lassen. Wenn das Blut wirklich zu sauer sein sollte (normal pH 7,35 bis 7,45), dann hat dies mit der Nahrung praktisch nichts zu tun. Es steckt in der Regel eine ernste Erkrankung dahinter (Diabetes, Niereninsuffizienz usw.) und die kann schnell lebensbedrohlich werden.

Ähnlich wie die Hypothese zur Trennkost, ist auch die Theorie zur Säure-Basen-Diät etwa 100 Jahre alt. Bemerkenswert ist für diese und auch einige andere Diätformen, dass der theoretische „Überbau“ wissenschaftlich zwar kein Fundament hat, aber dennoch wirkt. So werden z.B. Kaffee, Wurst, Käse, Zucker nach der Säure-Basen-Diät als „sauer“, also schlecht eingestuft, was sich wiederum mit unseren modernen Erkenntnissen heute deckt. Allerdings nicht weil die genannten Lebensmittel zu „sauer“ wären, sondern weil sie zu fett oder zu süß sind oder schlicht nur leere Kalorien enthalten.

Es ist schon erstaunlich, wie hartnäckig überholte Ansichten sich gerade in der „alternativen Szene“ halten. Der Vorwurf, dass die Schulmedizin sich oftmals sehr schwer tut, sich von lieb gewonnenen, aber falschen Theorien zu trennen, gilt für die „Alternativen“ leider erst recht.

Als sinnvoll gelten lediglich die Rezepturen der Zeitschrift Brigitte, das Programm der Weight-Watchers, das Diätprogramm der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), der Ratgeber von H. Jost („Wege zum Wunschgewicht“) und mit Einschränkungen die Hay’sche Trennkost. Bei der Trennkost ist der theoretische Überbau Unsinn, die Rezepturen laufen jedoch wieder auf die Empfehlungen der DGE hinaus und tragen damit zur Ernährungsumstellung bei (zu trennen braucht man deswegen nichts). Trotz aller widersprüchlichen Aussagen in diesem Glaubenskrieg lässt sich eine Art Quintessenz herauskristallisieren.

Die gesünderen Nahrungslehren (Brigitte, Weight-Watchers, DGE, Jost) laufen in ihrer Aussage auf die sog. Nahrungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) hinaus. Sie empfiehlt u.a. wenig Fette und Süßigkeiten, zurückhaltende Mengen von Milchprodukten und Fleisch, reichlich Obst und Gemüse und vor allem Getreideprodukte, Reis, Nudeln usw. Aber auch diese Empfehlung scheint nur eine Annäherung an das Optimum zu sein. Sie basiert, wie viele andere Empfehlungen auch, auf historischen Annahmen und neueren Erkenntnissen bezüglich der Nahrungsgewohnheiten des Menschen. Bei nüchterner Betrachtung wird sie jedoch beiden Kriterien nicht gerecht.

Zum einen stehen die historischen Annahmen bezüglich menschlicher Nahrungsgewohnheiten auf tönernen Füßen. So geht die DGE im großen Ganzen davon aus, dass der Mensch ein Mischköstler sei. Diese Annahme wird u.a. unterstützt durch das „Mischgebiss“. Schwer wiegt in diesem Zusammenhang auch das Argument, dass die Darmlänge des Menschen zwischen der des vegetarischen (z.B. Pferd) und der des fleischfressenden (z.B. Katze) Tiers liegt. Andere Theorien wollen jedoch eine Vorliebe des menschlichen Organismus für nur Fleisch oder nur Gemüse oder nur Obst ausgemacht haben. Je nach Autor kann man sich eine Variante aussuchen. Tatsache ist, dass Unklarheit über die Nahrung unserer Vorfahren besteht.

Zum anderen ist die Vermutung überholt, dass der Mensch mit noch so „ausgewogener“ Nahrung seinen tatsächlichen Bedarf an Mikronährstoffen decken kann. Hier klafft eine enorme Lücke zwischen Theorie und Praxis.

Über alle Glaubenspostulate hinweg ist man sich einig, dass die Qualität von Nahrung über ihre Mikronährstoffe (Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe) definiert wird. Während die moderne Vitaminforschung Alarm schlägt, weil die Mängel in der tatsächlichen Mikronährstoffversorgung immer deutlicher werden, übt sich die DGE im Abwiegeln, Bagatellisieren und vorauseilenden Angriffen auf die neuere Vitaminforschung. Nimmermüde weist sie auf die angebliche Haltlosigkeit neuerer Forschung hin, erklärt damit praktisch alle Orthomolekularmediziner zu Deppen und übergeht forsch, dass ihre eigenen Empfehlungen hoffnungslos antiquiert sind und so gut wie kein wissenschaftliches Fundament (!) aufweisen. Die inzwischen (2000) vorgenommene Anpassung läuft auf eine leichte nominale Erhöhung der empfohlenen Mengen an Vitalstoffen (Vitamine usw.) hinaus und ändert in den Augen der Kritiker praktisch gar nichts.

Mikronährstoffe und andere Naturheilmittel gerieten in den letzten Jahren zunehmend in das Licht des allgemeinen Interesses. Die Forschung konnte auf immer mehr wissenschaftliches Material verweisen, engagierte Ärzte suchten (und fanden) natürliche Alternativen und bei den Patienten konnte eine wachsende Sensibilisierung und Verantwortlichkeit für die eigene Gesundheit festgestellt werden. Vor allem die kritischer werdende Haltung des Verbrauchers gegenüber den Beschränkungen schulmedizinischer Errungenschaften, Leistungen und „Nebenwirkungen“ synthetischer Medikamente löste Gegenreaktionen aus. Verständlich: Der milliardenschwere Markt des Dreieckskartells aus Arzt, Kasse und Pharmaindustrie sieht sich bedroht.

Je mehr Informationen die Wissenschaft über Nahrung zusammentrug, desto deutlicher wurde, dass deren mangelhafte Qualität Ursache für viele Erkrankungen war. Über Jahrzehnte hinweg hatten Wissenschaftler die Nahrung über ihre Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fett, Proteine) definiert und den Brennwert (kcal) als zentrale Achse gesehen. Die Landwirtschaft mauserte sich zu rationalisierten Betrieben, deren industrialisierte Produktion für einen maximalen Ausstoß an kcal zu minimalen Preisen sorgte. Alle waren es zufrieden.

Dass dabei die eigentliche Qualität der Nahrung auf der Strecke blieb, ist nicht erstaunlich, denn lange Zeit wusste man nicht, was darunter konkret verstanden werden muss. Das hat sich grundlegend geändert. Heute weiß man, dass die Makronährstoffe nur ein Teilaspekt von Nahrungsqualität sind, der weitaus wichtigere Aspekt sind jedoch die Mikronährstoffe, wie Vitamine, Spurenelemente, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe usw. Ob und inwiefern es noch weitere Qualitätsmerkmale gibt, kann man heute noch nicht mit Sicherheit sagen. Möglicherweise spielen auch energetische Phänomene noch eine wichtige Rolle.

Das grundsätzliche Vorhandensein von Mikronährstoffen (Vitamine & Co) ist schon lange bekannt. Aber ihre eigentlichen Funktionen konnten erst im Laufe der letzten beiden Dekaden allmählich entschlüsselt werden. So wusste man anfangs nicht einmal, dass Nahrung überlebenswichtige Substanzen enthält, und die ersten Segelschiffkapitäne, die ihrer Mannschaft Sauerkraut gaben und auf Frischobst achteten, galten damals noch als etwas „verschroben“. Erst spät sah man den Zusammenhang zwischen Skorbut und Vitamin C. Bei diesem Erfahrungswissensstand ist es lange geblieben.

Im Lauf der Zeit wandten sich weltweit unabhängig arbeitende Wissenschaftler, aber auch die Pharmalabors den bis dahin weitestgehend unbekannten Nahrungs- und Pflanzeninhaltsstoffen zu. Vor allem die Pharmaindustrie erinnerte sich offenbar daran, dass ihre großen Erfolge praktisch alle aus der Natur stammten. Die später forcierten chemischen Basteleien dieser Industrie bestanden und bestehen aus mangelhaften Nachahmungen natürlicher Substanzen, die sich vor allem durch einen unübersehbaren Wust an Nebenwirkungen auszeichneten. Solange die Verbraucher noch daran glaubten, dass man den Teufel nur mit dem Beelzebub austreiben kann, so lange ließ sich jede Nebenwirkung irgendwie rechtfertigen (und verheimlichen) – und die Kasse klingelte.

Seitdem die Potenz von Mikronährstoffen in Nahrung (Pflanzen) offenkundig wurde, streckte auch die Pharmaindustrie ihre Fühler in diese Richtung. So wurden u.a. immer öfter Forscher in die Urwälder geschickt, um den dort vermuteten Wissensschatz zu heben. Parallel dazu wurden andere Forscher gewissermaßen in der heimischen Kartoffel fündig.

Die exakten Nachweise, wofür und in welcher Menge Mikronährstoffe im Stoffwechsel gebraucht werden, ließen gleichzeitig die Folgen eines Mangels offenkundig werden. Bis dato hatte man Vitaminmängel überhaupt nur dann erkannt, wenn die Folgen daraus (Skorbut, Beri-Beri) in relativ übersehbarer Zeit deutlich sichtbar wurden. Aber es wird sehr viel schwieriger einen Zusammenhang zwischen Ursachen und Folgen zu erkennen, wenn Jahre oder gar Jahrzehnte dazwischenliegen. Um hier auf die richtige Spur zu kommen, muss man erst mal Grundlagenforschung betreiben. Für einen Menschen, der nicht weiß, wie Kinder entstehen, wie das bei einigen wenigen Naturvölkern tatsächlich der Fall ist, bleibt die Ursache einer Schwangerschaft ein (mystisches) Rätsel.

Die Wissenschaft erkannte immer deutlicher, dass Mikronährstoffe der Garant sind für eine vollständige, quasi „rückstandsfreie“ organische Verbrennung der Makronährstoffe. Mikronährstoffe verhielten sich damit zu den Makronährstoffen wie die Additive zum Benzin. Wenn hier Mängel auftreten, stottert der Motor.

Zwar hatte man irgendwann erkannt, dass ein Mangel an z.B. Vitamin C zu sehr ernsthafter Erkrankung und sogar zum Tod (durch Skorbut) führen kann, aber warum der Organismus Vitamin C so dringend brauchte, war im Einzelnen unbekannt. Die zunehmenden Kenntnisse über die Art und Weise der Verbrennung der Makronährstoffe (Oxidation) ließen die (über)lebens-wichtige Rolle der Mikronährstoffe erkennen. Jetzt erst wurden allerdings auch die langfristigen Folgen eines Mangels erkennbar.

Der Mangel an Mikronährstoffen führt, vereinfacht gesagt, zu einer fehlerhaften Oxidation (Verbrennung) der Makronährstoffe. Die Folgen sind chemische „Betriebsunfälle“ bzw. Oxidationen am falschen Ort. In gewisser Weise verbrennt sich der Körper selbst bzw. an sich selbst. Die inneren Feuerchen entwischen der Kontrolle und Steuerung durch die nicht oder mangelhaft anwesenden Mikronährstoffe und richten einen unübersehbaren Schaden an. So führt der Mangel an Antioxidans Vitamin C zu Gefäßschäden, die erst zu Rissen, später zu Blutungen führen. Die gefürchteten Symptome des Skorbuts.

Neuere Untersuchungen bestätigten, dass die ersten Symptome der Skorbut-Krise jedoch schon viel früher sichtbar sind (University of North Carolina und University of Texas Health Science Center, Proceedings of the National Academy of Sciences, Bd. 97, S. 841). Skorbut entsteht, wenn überhaupt kein Vitamin C mehr aufgenommen wird. Ein Mangel an Vitamin C führt zwar nicht zum Vollbild der Krankheit, aber Risse (Rupturen) im Gefäßsystem und Wucherungen an den Gefäßmuskelzellen konnten eindeutig nachgewiesen werden. Diese kleinen Gefäßschädigungen sind wiederum die Vorboten der Arteriosklerose. Inzwischen gibt es eine Flut von Hinweisen, dass Arteriosklerose sehr wahrscheinlich auf einen ordinären Vitamin-C-Mangel zurückzuführen ist. Führt man nämlich ausreichend Vitamin C zu, dann senken sich nachweislich die mit Arteriosklerose verbundenen Folgeerscheinungen wie z.B. Herzinfarkt oder Hypertonie (Boston University School of Medicine und Oregon State University/Duffy et al., The Lancet 1999 Dec 11; 354 (9195), 2048-9).

Inzwischen gibt es kaum noch Zweifel daran, dass der Normalbürger zu wenig Mikronährstoffe mit der Nahrung erhält. Einerseits ist sein Bedarf an diesen wichtigen Substanzen gestiegen, andererseits gibt die Nahrung immer weniger her. Ihre Qualität ist nicht nur in Sachen Schadstoffe oder Verseuchungen aller Art stark gesunken, sie enthält auch nicht mehr genug Mikronährstoffe. Im Umkehrschluss konnte in unzähligen weltweiten Untersuchungen im Laufe der Jahre der Nachweis erbracht werden, dass eine Erhöhung der Zufuhr an Mikronährstoffen geradezu phänomenale Verbesserungen im Gesundheitszustand erbrachten.

So stellte man beispielsweise fest, dass 200 Internationale Einheiten (IE) resp. 400 IE Vitamin E das Infarktrisiko um 35% resp. 40% senkten – ohne Nebenwirkungen (Nurses Health Study – 87.000 Versuchspersonen, 1993, New England Journal of Medicine; Health Professional Study, 39.000 Versuchspersonen). Aus der Vielzahl ähnlicher Untersuchungen zog z.B. die renommierte Berkeley Universität schon vor Jahren die Konsequenz: Sie empfiehlt um die 400 IE Vitamin E. Zum Vergleich: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hält seit eh und je um die 15 IE täglich für „ausreichend“.

Nebenbei bemerkt: Klassische Medikamente wie Cholesterinsynthesehemmer senken das erneute Infarktrisiko um 7% – mit teilweise drastischen Nebenwirkungen, bis hin zu Krebs und Tod durch Muskelzersetzung wie bei LIPOBAY von Bayer. Der Arzt verschreibt, die Kasse zahlt, die Pharmaindustrie verdient. Jedoch nur an den Cholesterinsenkern - Vitamin E in einer sinnvollen Dosierung erhält der Patient nicht.

Nicht nur Skorbut und Beri-Beri entpuppten sich als Symptome eines schlichten Nahrungsdefizits. Über 200 meist chronisch verlaufende Krankheiten von Arteriosklerose und Allergien über Diabetes bis hin zu Krebs stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit übermäßigen Oxidationen bzw. einem Mangel an Nährstoffen. Die möglicherweise reichliche Zufuhr an Makronährstoffen schützte vor zweihundert Jahren keinen Seemann vor einem Mangel an Mikronährstoffen. Nicht anders ist es heute: Die Zufuhr an Makronährstoffen wurde in den industrialisierten Ländern schon längst zu einem Übergewichtsproblem, während wie vor zweihundert Jahren die Mikronährstoffe auf der Strecke blieben. Wen wundern noch die unzähligen damit verbundenen Krankheiten?

An sich eine längst überfällige und segensreiche wissenschaftliche Erkenntnis. Dem Stellenwert nach rangiert diese Entdeckung neben der des Penicillins.

Was seitdem auf politischer Ebene geschieht, erinnert an die geistige Haltung des Mittelalters und weist ähnliche Argumentationsebenen auf wie die Inquisition. Dogmen werden zur Wahrheit erklärt und nicht Linientreue als neue „Ketzer“ hingestellt. Die Pharmaindustrie und deren zahlreiche Handlanger entwickelten sich zum neuen Tribunal der Selbstgerechten.

Über die Medien startete man eine unfassbar verlogene Kampagne über Vitamine & Co. Mit Halbwahrheiten, regelrechten Verdrehungen und einer Flut an bloßen Behauptungen (Dogmen) ist man verzweifelt bemüht Nahrung (Mikronährstoffe) als „Arznei“ zu definieren. Dabei werden Kaugummibegriffe wie Nebenwirkungen, Überdosierungen und Heilung bis zum Abwinken gedehnt. So ist man krampfhaft bemüht, den Begriff Heilung so weit zu strecken, dass auch die Behebung von Mangelernährung darunter fällt. Ein Bombengeschäft!

In der Tat sind Mikronährstoffe in der Lage Erkrankungen zu beseitigen oder zu bessern, die durch Mangelernährung verursacht wurden. Vor allem die Pharmaindustrie möchte den Begriff Heilung auch auf Nahrungsmangelzustände ausgedehnt wissen. Genauso gut könnte man Wasser, das man einem Verdurstenden gibt, als „Heilhandlung“ ansehen. Und das gehört zu dem eifersüchtig und mit allen Mitteln verteidigten Monopol des medizinisch-industriellen Komplexes.

Hat dieser Alleinanspruch auf Heilung überhaupt eine Berechtigung?

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