| Der Begriff Designerfood wird inzwischen von
vielen Produkten aus dem stetig wachsenden Markt beansprucht. In den letzten
Jahren wurden immer mehr „verbesserte“ NEM angeboten, die mit dieser Bezeichnung
werben. Ursprünglich meinte man damit jene Produkte, die einen ganz bestimmten
Effekt erzielen wollen, also z.B. stimulierendes Phenylalanin, und die die für
eine optimale Wirkung notwendigen Begleitsubstanzen enthalten
(„Familienverband“).
In der Insiderszene wird dieser Begriff im Zusammenhang mit den Produkten von
Pearson/Shaw verwendet. Beide waren an der berühmten Innovationsschmiede
Massachusetts Institute of Technology (MIT) tätig und machten mit ihrem
Bestseller Life Extension: A Practical Scientific Approach die Kenntnisse
um Mikronährstoffe überhaupt erst bekannt. Sie gehörten zu den Ersten, die ihre
Rezepturen am Computer entwickelten (designten), um auf diese Art und Weise die
wechselseitigen Abhängigkeiten der Substanzen untereinander in den Griff zu
bekommen. Schwerpunkte waren dabei beliebte Substanzen wie Arginin, Vitamin C,
Cholin, Phenylalanin und Ephedra. |