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Krebs wird gerne als multifaktorielles Geschehen beschrieben, wobei der Eindruck entsteht, dass wortreich verschwiegen werden soll, dass auch die Fachleute noch immer kaum etwas wissen. Für einen Laien ist das terminologische Kauderwelsch ohnehin nicht mehr überschaubar. Es ist zwar richtig, dass die Erfolge der Schulmedizin – in Anbetracht des erheblichen Aufwands – nicht sehr überzeugend sind, aber irgendwelche Heilslehren oder esoterische Erklärungsmodelle bringen auch nicht weiter.

Nahrungsergänzungen werden vor allem von den Gegnern als „Konkurrenz“ zur schulmedizinischen Therapie gesehen. Das ist Unsinn. Selbstverständlich sollte die Diagnose ausschließlich von einem Fachmann (Onkologen) vorgenommen werden. Auch bei der Beurteilung der grundsätzlichen Vorgehensweise in Sachen Therapie sollte sich kein Laie anmaßen, es „besser zu wissen“. Ob Operation, Bestrahlung, Hypothermie oder Chemotherapie – man ist als Betroffener weitgehend dem Urteil des spezialisierten Arztes ausgeliefert. Keine angenehme Situation, aber fast immer unumgänglich.

Krebs und seine Therapie betreffen nicht nur einen bestimmten Bereich, ein bestimmtes Organ, sondern den ganzen Organismus. Und hier hängt es in der Regel innerhalb der Schulmedizin. Viel zu selten werden der allgemeine Gesundheitszustand, die Ernährungslage, das psychische Fundament wirklich ernst genommen. In gewisser Weise sogar verständlich, denn nicht mal der beste Onkologe kann noch mit allen neuen Erkenntnissen Schritt halten. Die konventionelle Therapie ist zweifellos Sache des Fachmanns – alles andere ist Sache des Betroffenen. Das fängt bereits bei der inneren Haltung zur Krankheit an. Wer diese als (gottgewollte) „Strafe“ wofür auch immer ansieht, hat den Kampf praktisch schon zu 3/4 verloren.    

Es gilt den Körper bei Kräften zu halten und wieder aufzubauen. Bestimmte Nahrungsergänzungen erwiesen sich dabei als hervorragendes Adjuvans. Der Begriff Adjuvans, begleitende (Neben-)Therapie zur Haupttherapie, ist hierbei nicht nur als rechtliches Deckmäntelchen zu sehen.

  • Lungenkrebs gehört zu den tödlichsten Krebsarten. Normalerweise leben nach 2,5 Jahren nur noch 1 bis 2% der Patienten. Finnische Onkologen behandelten Lungenkrebspatienten mit konventioneller Chemotherapie und Bestrahlung, gleichzeitig gaben sie ihnen hoch dosierte Antioxidanzien. Nach 6 Jahren lebten immer noch 8 von 18 (44%) Patienten.
  • West Virginia Medical School beobachtete 65 Patienten mit behandeltem Blasenkrebs. Die eine Gruppe (A) ernährte sich bezüglich der Mikronährstoffe gemäß den US-Dosierungsempfehlungen (RDA); das entspricht den Referenzwerten der DGE. Die andere Gruppe (B) bekam zusätzlich 40.000 IE Vitamin A, 100 mg Vitamin B6 , 2.000 mg Vitamin C, 400 IE Vitamin E und 90 mg Zink. Nach 5 Jahren betrug die Rückfallquote in der A-Gruppe 91%, in der B-Gruppe 41%.
  • Wenn Krebspatienten wider schulmedizinischer Erwartung genesen, spricht der Arzt von spontaner Remission: eine wissenschaftliche Umschreibung dafür, dass der Arzt keine Ahnung hat, warum der Todgeweihte immer noch lebt. Man hat 200 dieser „spontanen Remissionen“ näher untersucht. 87% von ihnen hatten ihre Nahrungsgewohnheiten geändert, meistens in vegetarischer Richtung, 55% „entgifteten“ sich in der einen oder anderen Art und 65% machten Gebrauch von Nahrungsergänzungen.
  • Neben den Antioxidanzien (Basismikronährstoffen) scheinen nachstehende Substanzen von besonderer Bedeutung zu sein.
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