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Es scheint, dass die Natur die Erhaltung der Fortpflanzungsorgane nach der Reproduktionsphase für überflüssig hält. Ähnlich wie die Frauen leiden auch die Männer darunter. Während bei der Frau Gebärmutter und Brust ihren Dienst quittieren und Anlass für Kummer werden, ist es beim Mann (neben zunehmenden Erektionsproblemen) die Prostata. Das betrifft praktisch alle Männer – sofern sie alt genug werden. Hauptproblem ist dabei die allmähliche Vergrößerung der Vorsteherdrüse. An sich schon lästig genug – wegen Harndrang, Resturin –, erhöht sich auch das Risiko für Prostatakrebs. In der Literatur wird die gutartige Prostatavergrößerung mit BPH (benign prostata hyperplasie/hypertrophie) abgekürzt.

Das Prinzip: Ein Metabolit des Testosteron, das Dihydrotestosteron, dockt an Prostatazellen an und provoziert damit das Signal zur Zellteilung (Wachstum). Drei natürliche Substanzen erwiesen sich als effektiv zur Vorsorge und Behandlung von Prostataleiden: Urtica Dioica, Sägepalme und Pygeum. Sie blockieren die Andockstellen für den Testosteronmetaboliten  Dihydrotestosteron.

In ernsteren Fällen kombiniert man diese Phytoextrakte mit Medikamenten wie Proscar (Finasteride). So oder so ist eine konsequente rechtzeitige Behandlung dringend zu raten, um eine operative Behandlung zu vermeiden.

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