| Ob es an der Reizüberflutung oder zu hohen
Anforderungen liegt, sei dahingestellt: Depression und Stress wurden zum
allgegenwärtigen Problem und ziehen viele Erkrankungen nach sich. Nicht umsonst
gehören Antidepressiva und/oder Benzodiazepine zu den oft verschriebenen
Medikamenten ärztlicher Praxen. Es setzt sich jedoch auch die Erkenntnis durch,
dass – bedingt durch die Nebenwirkungen – den Betroffenen damit auf Dauer
lediglich vom Regen in die Traufe verholfen wird. Natürliche Substanzen wie
Kava-Kava, Johanniskraut, Garumextrakt und vor allem S-Adenyl-Methionin (SAM)
erweisen sich meist als genauso wirksam wie die klassischen Medikamente – jedoch
ohne deren Nebenwirkungen.
Normalerweise ist die Intensität depressiver Gefühle proportional zu dem
Anlass (z.B. Verlust einer geliebten Person) und eine natürliche Reaktion, die
man nicht „bekämpfen“ sollte. Das liegt anders, wenn es keinen erkennbaren
Anlass für Depression gibt und diese sich quasi von innen heraus nährt.
Deprimierte Menschen neigen zu niedrigen Norepinephrin- und Serotoninspiegeln.
Zwar ist die Ursache hierfür nicht bekannt, aber es kann das Leben
ruinieren. |