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Viele US-Konsumenten ergänzen ihre Basisversorgung (siehe oben) noch mit
zusätzlichen aktuellen Substanzen bzw. „Alterungsbremsen“ wie Anthocyanidine,
Alphaliponsäure, Ginkgo, Selen, Vitamin E usw., um so jenen maximalen Schutz zu
erhalten, der in der einschlägigen Fachliteratur empfohlen wird. Sicherlich wäre
es ideal, alle bekannten Mangelsubstanzen in den Tabletten eines Produkts
unterzubringen. Praktisch stößt dies auf Grenzen. Abgesehen vom Preis, der ein
derartiges Produkt vermutlich unverkäuflich machen würde, gibt es auch
physikalische, produktionstechnische und natürlich auch juristische Gründe.
Beispiel: Die Folsäure in einem Basismikronährstoff-Produkt darf in den USA
gesetzlich nicht mehr als 1.000 mcg pro Tagesdosis betragen. Die moderne
Vitaminforschung empfiehlt jedoch 1.600 mcg täglich. Nährstoffanhänger werden
folglich nach einem weiteren Produkt suchen, das eben jene fehlende Menge
auffüllt. Oder: Der weiter oben beschriebene „Multi“ von Life Extension
enthält aus technischen Gründen lediglich 3 mg Lycopen, obwohl man 13 mg
empfiehlt. Oder: Bestimmte Mikronährstoffe (Vitamin-E-Varianten) sind flüssig
und können daher nicht in einer trockenen Tablette untergebracht werden.
Ähnlich verhält sich dies mit anderen Substanzen. Die Einschätzung der
Wertigkeit und Bedeutung der zusätzlichen Substanzen unterliegt jedoch einem
steten Wandel. Diese zusätzlichen Ergänzungen zur Basisversorgung (auch
Booster genannt) enthalten die – nach jeweiligem Kenntnisstand – wichtigsten
Substanzen für eine Optimierung der Basisversorgung in einer Tablette. Das ist
auf jeden Fall erheblich preiswerter und bequemer, als z.B. 10 weitere
Einzelnährstoffe zusätzlich zu sich zu nehmen. Allerdings ist darauf zu achten,
dass Basisnährstoff und Booster von der gleichen Firma sein sollten.
Wermutstropfen: Es gibt kaum Firmen, die ein derart ausgeklügeltes Produktsystem
haben. |