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Schätzungsweise leidet jeder zweite Deutsche mehr oder weniger regelmäßig an Verstopfung. Viele greifen dann zu Medikamenten. Vor allem mit den gängigen Arzneien kommt man jedoch  schnell vom Regen in die Traufe, weil der Darm so zur Trägheit „erzogen“ und dadurch eine Abhängigkeit von Abführmitteln entwickelt wird. Aber auch ballaststoffreiche Produkte sind nicht unbedingt der Wahrheit letzer Schluß, da viele Personen mit chronischer Verstopfung darauf nur unbefriedigend reagieren.

Bekanntlich entstehen im Darm viele Erkrankungen. Nicht von ungefahr sagt der Volksmund, daß „der Tod im Darm lauere“. Dies wird leicht verständlich, wenn man sich vor Augen hält, daß der Nahrungsbrei bis zu 50 Stunden brauchen kann, um die Darmpassage hinter sich zu bringen. In dieser Zeit kann allerhand passieren, wenn der Organismus mit Nährstoffen unterversorgt ist. Dies gilt umso mehr, weil die Aktivität der Freien Radikalen mit der Aufenthaltsdauer des Nahrungsbreies zunimmt. Die logische Folge: An anderer Stelle dringend benötigte Antioxidantien müssen hier für den Schutz des Organismus eingesetzt werden.

Ab wann eine Verstopfung vorliegt, darüber sind sich die Experten nicht ganz einig. Manche Fachleute behaupten, daß Personen, die nur einmal Stuhlgang haben, bereits an einer (latenten) Verstopfung leiden; andere Fachleute sehen dies als eine vollkommen ausreichende Stuhlgangsfrequenz an. Weitgehend einig ist man sich hingegen über die Ursache: nämlich eine allzu einseitige Ernährung mit schleimbildenden Lebensmitteln, die im Laufe der Zeit zu einer Art Verklebung/Verschlackung der Darmwände führt.

Wer an chronischer Verstopfung leidet, sollte eine Darmsanierung durchführen. Dabei müssen stuhlgangsfördernde Massebildner und einer speziellen Kräutermischung, die die Darm-Rückstände lösen sollen, kombiniert werden. Des weiteren sind Lymphmassagen zur Anregung des Lymphflusses und die Einnahme von Lactobakterieng zur Wiederherstellung der natürlichen Bakterienbesiedlung im Darm anzuraten.

Vitamin C und Magnesium  Diese beiden Nährstoffe können eine gesunde Kolonperistaltik herbeiführen und einen trägen Darm wieder „in Bewegung“ bringen. Empfohlen wird eine Kombination aus 4 bis 8 g Vitamin C und 1.500 mg Magnesium-Oxid  -- zusammen mit dem Saft einer frisch gepreßten Grapefruit (Apfelsaft aus der Flasche oder ein Glas Wasser tun es auch!). Beim fliegenden Personal (Stewardessen, Piloten) gilt dieses Rezept übrigens schon seit Jahren als Insider-Tip.

Besonderer Tip: Falls Ihnen dieses Getränk zu sauer sein sollte, können Sie auch beide Substanzen in fertigen (oder selbstgefertigten) Kapseln zu sich nehmen. Passen Sie die Menge Ihrem individuellen Bedarf an. Vorsicht: Bei Überdosierung riskiert man Durchfall.

Vitamin B5  Auch dieses Vitamin kann in einer Dosis von 3.000 mg auf leeren Magen zu einer raschen Entleerung des Darminhaltes führen.

Kombinationen aus Vitamin C, Vitamin B5, Arginin und Cholin -- wie Pearson/Shaw sie zum Beispiel für ihren Powermaker II verwenden -- können beträchtliche peristaltische Aktivitäten herbeiführen, vor allem, wenn man nüchtern ein oder zwei Eßlöffel davon einnimmt.

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