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Das immer mehr um sich greifende LSD-Syndrom (low sexual desire), die zunehmende Zeugungsunfähigkeit bei Paaren, der Rückgang der Qualität und Quantität der Spermien – alles deutet auf eine allgemeine fundamentale Erschöpfung hin. Es ist ein bekanntes Phänomen, dass ein Organismus, der, aus welchem Grund auch immer, an seine Leistungsgrenzen kommt, als erste Maßnahme alle Energieverbraucher in Sachen Reproduktion drosselt. An erster Stelle steht das eigene Überleben. Das betrifft Männer wie Frauen. Stress, ernsthafte Erkrankungen, Überarbeitung u.v.a.m. wirkt sich bei Männern und Frauen sehr schnell unterhalb der Gürtellinie aus. Die Lust an Sex schwindet, bei Männern lässt die Erektion zu wünschen übrig, der Samenerguss kann schließlich völlig ausbleiben. Vor allem bei Hochleistungssportlerinnen beobachtet man das Ausbleiben der Menses.

Die nachlassende Lust an Sex (Low-sexual-Desire-Syndrom) ist kein Luxusproblem, sondern erstes Anzeichen einer gravierenden Dysbalance und Symptom für Erschöpfung schlechthin. Es ist gewissermaßen der Hilfeschrei eines dauerhaft überforderten Organismus. Die Lustlosigkeit geht meistens einher mit Nervosität, Verspannungen, Überreiztheit, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Daher kann der sexuelle Appetit einerseits durchaus als allgemeiner Maßstab für Gesundheit gesehen werden. Andererseits ist regelmäßiger Sex (körperliche Nähe) nachgewiesenermaßen förderlich für die Gesundheit. Insofern weisen wir immer wieder auf die luststeigernde (aphrodisierende) Wirkung bestimmter Substanzen hin. Hierbei muss man jedoch unterscheiden nach Substanzen, die punktuell z.B. auf die Erektion wirken wie etwa das Medikament VIAGRA oder Yohimbe, und Substanzen, die eine allgemein stärkende Wirkung entfalten wie Ginseng, Arginin, Lapacho, Catuaba usw.

(Es ist für uns keine Frage, dass Heilung sich nicht auf die begrenzte Definition der Schulmedizin beschränkt, sondern auch Phänomene wie Glauben, Hoffnung, stärkende Worte, liebevolle Berührung, Sex usw. beinhaltet.)

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