|
Der Begriff Trauma umschreibt jede Form der Wunde oder Verletzung durch
Gewalteinwirkung von außen. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist meist ein Unfall
gemeint; im biologischen Sinne gehören jedoch auch Operationen dazu. Die
Umschreibung dient zur klaren Abgenzung von gesundheitlich Schäden durch
Erkrankungen.
Die Folgen von Verletzungen (von bleibenden Narben bis hin zum Tod) sind zu
einem sehr großen Teil der Wirkung von Freien Radikalen zuzuschreiben, die auf
die geöffnete Körperstelle bzw. Wunde einwirken. Dieses Geschehen kann vor allem
an Rückenmarksverletzungen beobachtet werden. Die unmittelbar nach dem Trauma
auftretenden Schädigungen durch Freie Radikale sind erheblich und können zu
endgültigen Zerstörungen führen.
Man empfiehlt daher bei traumatischen Vorfällen die sofortige Erhöhung der
Antioxidantien, z. B. mittels einem Basisnährstoff. Bei massiven
Blutungen sollte man wahrscheinlich auf blutverdünnende Nährstoffe wie z. B.
Ginkgo biloba verzichten.
Bei Traumen des Schädels/Hirns empfiehlt man die sofortige Zufuhr von 10 mg
Hydergin*, sublingual zusammen mit weiteren 10 mg Hydergin*, oral.
Zusätzlich sollte man die Zufuhr von Piracetam (4,8 g) erwägen.
In Tierstudien konnte nachgewiesen werden., daß hohe Vitamin C
Dosierungen das Risiko an einem Trauma oder dessen Folgen zu sterben,
verringerten. Eine Dosisempfehlung für den akut betroffenen Menschen ist kaum
möglich; allzu unterschiedlich dürften die erforderlichen Mengen (10 - 200 g)
sein. Ein Hinweis auf die akut nötige Menge kann die Stuhlgangstoleranz
sein.
Bei Rückenmarksverletzungen scheint das Hormon Pregnenolon
einen wirksamen Schutz bieten zu können; jedenfalls lassen Tierversuche diese
Schlussfolgerung zu. Es ist daher vermutlich ratsam sofort 400 mg
Pregnenolon, zusammen mit 800 IE Vitamin E zu
verabreichen. Vitamin E kann jedoch starke Blutungen fördern.
Bei der Wundheilung haben sich die Nährstoffe Arginin und
Zink bewährt. |