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Die Bestimmung des pH-Wertes (Säuregrades) des Speichels gehört zu den
wenigen Tests, die der Patient mit wenigen Mitteln selbst durchführen kann.
Gleichzeitig soll dieser Test eine brauchbare Übersicht über den allgemeinen
Gesundheitszustand des Organismus liefern. Gelegentlich werden die Ergebnisse
als Status für die Krebsanfälligkeit gesehen (Tatsächlich haben Krebspatienten
oft einen Speichel-pH von 4,5).
Vorsorglich sei nochmals erwähnt, daß jeder Test - isoliert betrachtet - mit
Vorsicht zu genießen ist. Kaum ein guter Arzt wird auf der Basis eines einzigen
Tests möglicherweise schwerwiegende therapeutische Maßnahmen in die Wege leiten.
Dazu bedarf es weiterer Untersuchungen.
Vorgehensweise
Zur Überprüfung kann man handelsübliches Lackmuspapier verwenden. Der
Indikatorbereich sollte zwischen 4,5 bis 7,5 pH reichen, damit ein brauchbarer
Skalenbereich zur Verfügung steht.
Der Test wird morgens gleich nach dem Austehen durchgeführt; noch vor dem
Zähneputzen oder Frühstück. Man sammelt Speichel im Mund und schluckt diesen
(oder Ausspucken, wenn Ihnen das lieber ist). Dies wiederholt man dreimal. Die
4. Speichelprobe kommt nun auf einen sauberen kleinen Löffel. In diese Probe
hält man ein Stück des Indikatorpapiers. Nach 2 Minuten wird die Farbe des
Papiers mit dem vorgegebenen Farbbereich verglichen.
Tip: Wenn es schwerfällt die Speichelproduktion in Gang zu bekommen (trockner
Mund), dann sollte man sich etwas saures (bzw. salziges) vorstellen; z. B. daran
denken in eine Zitrone zu beißen.
Der normale Wert des Speichels beträgt beim Gesunden 7,4 pH.
* Bei einem pH-Bereich
von 7 - 7,4 spricht man von nahezu gesund.
* Ein pH von 7 - 6,5 deutet darauf hin, daß sich eine Erkrankung
entwickelt.
* Bei einem pH von 4,5 – 6,5 vermutet man das Vorliegen einer
ernsten Erkrankung.
Inwiefern dieser Test auch den oxidativen Status einer Person zuverlässig
wiedergibt, ist noch ungeklärt.
Ein dänischer Wissenschaftler baute auf diesen Test einen Rezepturvorschlag
auf, der gegenwärtig an einigen Kliniken getestet wird. Kernpunkt der
Nahrungsergänzung ist eine ganz spezielle Tiefseealge, die in der
Zusammensetzung der menschlichen „Urnahrung“ entsprechen soll; ergänzt mit
hochdosierten Antioxidantien. Die vorläufigen Ergebnisse sind sehr positiv,
jedoch noch sehr jung. Daher unter allen Vorbehalten: |