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Der Begriff Sodbrennen bezeichnet ein brennendes Gefühl in Magen und
Speiseröhre, das entsteht, wenn Magensäure in den unteren Teil der Speiseröhre
aufsteigt. Vereinfacht ausgedrückt, wird dieses Brennen wird durch ein
unvollständiges Schließen des Sphinkter-Muskels am Ende des Ösophagus
(Speiseröhre) verursacht. Dadurch kann es in bestimmten Situationen zu einem
Aufsteigen der Magensäure kommen. Diese schwemmt dann gegen die recht
empfindliche Haut der Speiseröhre, was zu dem bekannten Brennen bzw. Unwohlsein
führt. Von den meisten Betroffenen wird das Sodbrennen eher als unangenehmer
„Schönheitsfehler“ empfunden. Dabei wird oft übersehen, daß die permanente
Irritation durch die Magensäure ein erhöhtes Risko für Speiseröhrenkrebs in sich
birgt. Darüber hinaus kann es zu einem unangenehmen Reizhusten führen.
Die konventionelle Therapie umfaßt unter anderem die folgenden Maßnahmen:
Schlafen mit erhöhtem Kissen, um die Magensäure nachts daran zu hindern, in
die Speiseröhre zu fließen.
„Antacida“-Mittel -- also Substanzen, die die Magensäure verringern
Verbot bestimmter Nahrungsmittel
Verbot der Nahrungsaufnahme vor dem Zubettgehen
Medikamente, die die Magen-Darm-Peristaltik anregen
Häufiges Sodbrennen sollte stets zum Anlaß genommen werden, einen
Schutzschild aus Antioxidantien (Basismikronährstoff) aufzubauen, da diese gegen
Entzündungen der Speiseröhre schützen und mögliche Spätfolgen wie Magengeschwüre
oder Krebs verhindern können. Wenn Sie kein reines Vitamin C vertragen (es
„säuert“ zusätzlich) empfiehlt es sich, die Tabletten/Kapseln nach den
Mahlzeiten zu nehmen. Gegebenenfalls wird man auf Produkte umsteigen müssen, die
weniger säurebildend wirken bzw. gepuffert sind. |