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Bei der Retinopathie (früher auch als Retinitis bezeichnet) handelt es sich um eine nicht-entzündliche Netzhauterkrankung. Sie tritt oft im Zusamenhang mit anderen Erkrankungen auf, wobei sich die Retinopathia diabetica besonders hervorhebt. Dabei kommt es zu sogenannten Mikroaneurysmen (kleinste Ausbuchtungen der Blutgefäße), zu Blutungen und zu bindegewebigen Wucherungen der Gefäßwände. Wie schnell sich die diabetische Netzhauterkrankung entwickelt, hängt vor allem von der Regulierung des Zuckerspiegels ab. Nach etwa zehn Jahren leidet etwa die Hälfte der Diabetiker darunter, nach etwa 20 Jahren betrifft es praktisch alle. Diese Erkrankung hat in den letzten Jahrzehnten zwangsläufig zugenommen, denn durch die heutige Therapie wird das Leben von Diabetes-Patienten erheblich verlängert. Es erreichen also immer mehr dieses Stadium der Retinopathie, das sie früher kaum erreichten.

Man ist sich heute fast sicher, daß sowohl die diabetische Retinopathie als auch der Altersstar durch einen Mangel an Antioxidantien verursacht werden. Bei der diabetischen Retinopathie gehen viele Experten heute von einem Mangel an Vitamin B6 aus. Man empfiehlt daher, vorsorglich einen Nährstoffmangel mittels Basisnährstoffen auszugleichen. Eine Einnahmezeit von zehn Wochen zur Abklärung sollte eingehalten werden. Der Basisnährstoff sollte natürlich alle Vitamine der B-Reihe in ausreichender Dosierung aufweisen. Die Vorbeugung ist praktisch das einzige Mittel gegen die Retinopathie, denn es gibt bisher keine wirksame Therapie, mit der sie zu heilen wäre.

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