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Die Regelblutung geht bei vielen Frauen mit mehr oder weniger unbequemen Symptomen wie Kopfschmerzen, Mattigkeit, Gereiztheit usw. einher. Bei manchen Frauen setzen diese Symptome jedoch schon 2 bis 14 Tage vorher ein und können mitunter sehr heftig sein. Man spricht hier von einem Syndrom, weil das Beschwerdebild uneinheitlich ist und die wiederkehrenden Symptome von psychischen Verstimmungen über Migräne bis hin zur Epilepsie reichen können. Welche konkreten Ursachen das prämenstruelle Syndrom hat, ist bislang noch nicht geklärt. Als sicher gilt lediglich, daß Streß, eine schlechte Hormonsituation, Ernährungsfehler und psychovegetative Störungen eine Rolle spielen können.

Viele Ärzte vermuten, daß (zusätzliche) Hormone (zum Beispiel die Antibabypille) den natürlichen Ablauf durcheinanderbringen und von daher Beschwerden auftreten. Da möglicherweise auch die versteckten Hormone in der Nahrung eine Rolle spielen, empfiehlt es sich für betroffene Frauen, alle tierischen Produkte aus Massentierhaltung (hier werden der Tiernahrung oft Hormone und Antibiotika zugesetzt!) zu meiden. Auch Milch kann Hormone enthalten.

Des weiteren wirkt sich eine Umstellung auf flüssigkeits-, fett- und salzarme Kost mit vielen Kohlenhydraten oft günstig aus. Folgende Substanzen sollten betroffene Frauen nach Expertenmeinung vermehrt zu sich nehmen:

Soja  Die Phytoproteine der Soja sind eine sinnvolle Alternative zum Fleischkonsum. Insbesondere Frauen profiteren von den Inhaltsstoffen, da diese zu Hormonen umgewandelt werden können, die der Körper braucht (im Gegensatz zu jenen, die er nicht braucht, aber zuviel erhält). Nimmt man die nötigen Stoffe in natürlicher Form zu sich, dann läßt man dem Organismus quasi die Wahl, sie zu nutzen oder auch nicht.

Essentielle Fettsäuren  Zwar wird der übermäßige Fettkonsum berechtigterweise von Ernährungswissenschaftlern immer wieder kritisiert, doch ist Fett bekanntlich nicht gleich Fett. Zahlreiche Ernährungsstudien belegen, daß wir meist die falschen Fette zu uns nehmen und von den „richtigen“ Fetten zu wenig haben -- die richtigen Fette: das sind die ungesättigten essentiellen Fettsäuren, die unser Körper nicht herstellen kann, aber für viele verschiedene Stoffwechselvorgänge dringend benötigt. Die bekanntesten essentiellen Fettsäuren sind die Eicosapentaensäure und die Docosapentaensäure des Fischöls. Wer sich konsequent fettarm ernährt, muß diese Fettsäuren regelmäßig ergänzen -- zum Beispiel durch Lachsölkapseln.

B-Vitamine  Mittlerweile räumen immer mehr amtliche und halbamtliche gesundheitliche Institutionen ein, daß auch eine noch so „ausgewogene Ernährung“ meist nicht die benötigten Mengen an Nährstoffen zu liefern vermag. Frauen benötigen zum Beispiel besonders viele B-Vitamine -- und zwar möglichst kombiniert mit Kalzium und Magnesium.

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