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Für behandelnde Ärzte ist die Therapie mit Antioxidanzien ein Problem für
sich. Als nicht etablierte Therapie ist sie nicht ohne weiteres
erstattungsfähig. Mit der Redox-Serum-Analyse (RSA, vgl. Die „richtige“
Dosierung) hat man jedoch ein exaktes Diagnoseverfahren an der Hand und kann
eine Rezeptur (ab-)schreiben. Während die Kostenerstattung von marktüblichen NEM
auf unüberwindbare Probleme stößt, ist die Rezeptur erstattungsfähig.
Dennoch sperren sich viele Kassen. Manchmal genügt der Hinweis, dass sich die
Gerichte im Urteilstenor für die Erstattung nicht etablierter Verfahren
ausgesprochen haben, wenn andere Therapien versagten oder das alternative
Verfahren die gleiche Aussicht auf Erfolg wie etablierte Therapien bietet
(Sozialgericht Aachen F 13 KR 35/98, OLG München 19 U
1901/98).
Im Streitfall werden die Juristen das letzte Wort haben. Denn es gibt etliche
Erkrankungen, bei denen der Erfolg etablierter Therapien nahe bei null liegt,
bei anderen Krankheiten (wie z.B. Multiple Chemical Sensitivity, MCS) gibt es
praktisch keine etablierten Therapien. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang,
dass man in der Rechtsprechung immer öfter davon ausgeht, dass die Schulmedizin
nicht mehr zu bieten hat als experimentelle Therapien.
Hier eröffnet sich ein interessantes Feld hochaktueller therapeutischer
Möglichkeiten. Der HiLife e.V. führt eine Liste von heilkundigen Personen, die
sich (auch) im Bereich der Antioxidanzien engagieren. Bei Interesse an Aufnahme
in die Liste und an weiteren Informationen zur Redox-Serum-Analyse bitte an den
HiLife schreiben. |