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Unter dem Begriff Neuropathie faßt man alle Arten von Nervenentzündungen
zusammen. Neuropathien können durch ganz verschiedene Ursachen ausgelöst werden.
Mögliche Ursachen sind:
Stoffwechselkrankheiten, zum Beispiel Diabetes
Vergiftungen
Viren/Bakterien
Nebenwirkungen (auch zugelassener!) Medikamente
Nährstoffmangel
Derzeit geht man davon aus, daß vor allem Oxidationsvorgänge an den
Myelinscheiden dem Nerv zusetzen und ihn erkranken lassen. Diese fetthaltigen
Scheiden umgeben jeden einzelnen Nervenstrang wie einen isolierenden Mantel. Ist
dieser Schutz nicht (mehr) vollständig intakt, kann es zu diversen Störungen in
der Reizübertragung kommen. Da Fette besonders anfällig gegen Oxidationen sind
und darüber hinaus noch zu Kettenreaktionen neigen (Peroxidationen), können
aggressive Substanzen diesen empfindlichen Strukturen schnell und nachhaltig
zusetzen. Man setzt daher den therapeutischen Akzent auf einen allgemeinen
Oxidationsschutz zum Beispiel mit hochdosierten Basisnährstoffen. Dies ist
allerdings nur der erste Schritt, der zum Zweck hat, die Fette der
Myelinscheiden vor weiteren Angriffen Freier Radikale zu schützen.
In einem nächsten Schritt müssen die angegriffenen bzw. teilweise bereits
zerstören Strukturen wieder aufgebaut werden. Hierbei kommt es vor allem darauf
an, die verbrauchten bzw. zerstörten Fette wieder zu ersetzen. Für diesen Ersatz
müssen dem Organismus verstärkt essentielle Fettsäuren zugeführt werden. Man
empfiehlt daher:
Fischölkonzentrat (EPA): 5 bis 8 Kapseln täglich
Borretschöl (GLA): 4 bis 5 Kapseln täglich
Für den Wiederaufbau der Myelinscheiden:
Carnitin: 2 x 1.000 mg
Alphaliponsäure: 2 x 400 mg
Hinweis: In einigen Fällen hat sich auch der Einsatz von DHEA
als hilfreich erwiesen (Vorsichtsmaßnahmen auf Seite xx
beachten!). |