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Alterung und Alterskrankheiten können zu einer verminderten Hormonproduktion in den Nebennieren führen. Da es sich insgesamt um einen komplexen Regelkreis der Hormone der Nebenniererinde mit anderen Organen handelt, sollte jedweder Eingriff äußerst behutsam und mit ärztlicher Anleitung geschehen.

Das wichtigste Hormon, das vor allem in den Nebennieren produziert wird ist Pregnenolon. Es wird von hier aus umgesetzt zu bedeutenden Hormonen wie DHEA, Östrogen, Progesteron und Testosteron, die allesamt mehr oder weniger Alterungsprozesse bremsen.

Die Einnahme von Pregnenolon kann behilflich sein die Hormonbalance eines alterungsbedingten Nebennierendefizits wieder herzustellen. Erkrankungen der Nebenniere und damit einhergehende Einschränkungen in der Funktion können zu lebensbedrohlichen Hormon-Ungleichgewichten führen. Eine dieser Dysbalancen führt zur Überproduktion des Hormons Cortison. Dieses wird hin und wieder auch das „Todeshormon„ genannt, weil es verantwortlich gemacht wird für Unterdrückung des Immunsystems, Arteriosklerose, Hirnzellenschädigungen und vorzeitige Alterung. Nicht umsonst sieht man die Verwendung von Kortison heute erheblich kritischer als noch vor einigen Jahen.

Während Pregnenolon und DHEA vor den Auswirkungen der Cortison-Überproduktion schützen können, verhindern Vitamin C und Acetylsalicylsäure die excessive Cortisonproduktion selbst.

Um der Nebennierenerkrankung begegnen zu können, empfiehlt man eine allmähliche Dosissteigerung. In der ersten Woche rät man zu 50 mg Pregnenolon täglich , in der zweiten 100 mg und in der dritten Woche 150 mg täglich. In der 4 Woche sollte man den DHEA/Sulfat- und Cortison-Status vom Arzt klären lassen; es gibt Aufschluß über die Funktion der Nebennieren. Wenn die Cortisonwerte noch immer zu hoch sind, empfiehlt man die zusätzliche Einnahme geringer Mengen (um die 250 mg) Acetylsalicylsäure (ASPIRIN) und etwa 3.000 mg Vitamin C. Beides kann die Cortisonwerte senken. Das in Deutschland frei verkäufliche (in den USA verbotene!) KH3 vermag einige Zellschädigungen durch Cortison aufzufangen. Um der Giftwirkung des Cortisons zu begegnen rät man zu 1 - 2 KH3 Kapseln morgens auf nüchternen Magen und 1 - 2 Kapseln am späten Nachmittag, ebenfalls nüchtern.

VORSICHT: Manche Nebenniererkrankungen, wie z. B. Morbus Addison, zeichnen sich durch eine Unterproduktion von Cortison aus. Dies kann lebensbedrohlich sein und erfordert ärztliche Hilfe. Bei Morbus Addison verschreibt man in der Regel Glucocorticoide und Mineralcorticoide. Sofern die Cortisonwerte sich stabilisiert haben, sollte man die DHEA-Werte im Serum überprüfen und abwägen inwiefern DHEA zugeführt werden soll. Morbus Addison wird zu 80% durch einen Autoimmunangriff der Nebenniere verursacht. Das Protokoll AUTOIMMUNKRANKHEITEN kann hier evt. Anregungen geben; die DHEA bzw. Pregnenolon Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden.

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