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Nahrungsergänzungen – und seien sie noch so hochwertig – ersetzen keineswegs einen vernünftigen Umgang mit der eigentlichen Nahrung. Zwar kann man sich mehr Schnitzer oder Sünden bei der täglichen Nahrungszusammenstellung erlauben, wenn man eine gute Basis an NEM zu sich nimmt, aber als Nahrungsersatz darf dies nicht gesehen werden. Als Grundlage gilt eine so genannte ausgewogene Ernährung. Hierbei hat sich das DGE-Pyramidenmodell weitgehend durchgesetzt (siehe auch Nahrung).

Unabhängig von finanziellen Erwägungen könnte eine vorbeugende Nahrungsmittelergänzung wie folgt aussehen (Es ist generell zu berücksichtigen, dass etliche Substanzen zwar ähnlich wirken, aber nicht bei jeder Person gleich. Also ausprobieren.):

Basismikronährstoff. Alle Maßnahmen zur Nahrungsergänzung sollten auf einem hochwertigen so genannten Basismikronährstoff (Multivitamin) basieren. Je hochwertiger, desto besser. Mehr kann man für sein Geld nicht bekommen und es erübrigen sich u.U. weitere Supplementierungen.

„Booster“. Allein schon aus Volumengründen kann ein auch noch so guter Basismikronährstoff nun mal nicht alles enthalten, was nach aktuellen Gesichtspunkten sinnvoll erscheint. Als Abhilfe bieten leider nur sehr wenige Firmen ein zusätzliches Präparat an, das auf dem Hauptprodukt aufbaut und es ergänzt. (Siehe dort)

Coenzym Q10. Da die Verwertbarkeit in ölhaltigem Medium besser und die Dosierung individuell sehr unterschiedlich ist, sollte Coenzym Q10 gesondert zugeführt werden. (Siehe dort)

Melatonin/DHEA. In den USA rangieren Melatonin und DHEA ganz oben auf der Rangskala der Beliebtheit. In Deutschland sind sie leider nicht zu bekommen. (Siehe dort)

TMG. Trimethylglycin wurde vor allem in den USA zu einer Standardvorsorge gegen zu hohe Homocysteinwerte (Arteriosklerose). Die damit angekurbelte Methylierung gilt seit einiger Zeit als eine effektive Waffe gegen vorzeitige Alterung. (Siehe dort)

Hirnnahrung. Zusätzliche Nahrung für die stark beanspruchten Hirnzellen sind keineswegs nur für geistig Tätige gedacht. Auch der Altersabbau kann damit gebremst werden. (Siehe dort)

Prostatavorsorge/Männer; Osteoporosevorsorge/Frauen und Männer. Während das männliche Geschlecht sich rechtzeitig um die Prostata (Sägezahnpalme, Brennnessel u.a.) und Osteoporose kümmern sollte, wird die Frau sich eher auf Brust (Soja) und Osteoporose (Calcium, Magnesium, Vitamin D3 u.a.) konzentrieren.

Phytosubstanzen und/oder Kräutermischungen. Die Bedeutung der sekundären Pflanzeninhaltsstoffe nimmt stetig zu. Statistisch gesehen sieht es mit der Bedarfsdeckung nicht gut aus; eine Ergänzung scheint daher ratsam.

Diätprodukte. Bei etlichen Personen dürfte allein schon die Zufuhr von Basismikronährstoffen kleinere Gewichtsprobleme wieder ins Lot bringen. Andernfalls bietet sich die gezielte Zufuhr bestimmter Substanzen an (bitte immer in Kombination mit einer Änderung der Essgewohnheiten).

Spezialitäten wie beispielsweise Sex-Muntermacher (Aphrodisiaka) stehen in dieser Auflistung zwar am Schluss, aber ihre tatsächliche Wertigkeit mag im individuellen Fall an erster Stelle stehen. (Siehe dort)

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