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Wird das Auge mangelhaft mit Blut versorgt, so spricht man von einer trockenen Makuladegeneration. Die dadurch bedingte schlechte Nährstoffversorgung des Auges kann zu Athropie und schleichendem Sehverlust führen. Die Verbesserung der Blutzirkulation in den kleinsten Blutgefäßen (Mikrokapillaren) steht demnach im Vordergrund. Ginkgo biloba (120 mg/täglich), Proanthocyanidine (Traubenkernextrakt, 150 mg/täglich) und Blaubeerenextrakt (150 mg/täglich) können in vielen Fällen zu einer besseren Blutversorgung beitragen.

Auch beim Medikament Hydergin* ließen sich signifikante Erfolge nachweisen.

Grundsätzlich sollte ein allgemeiner oxidativer Schutz mit einem Basisnährstoff erwogen werden; zumindest ist auf eine ausreichende Aufnahme des Vitamin B- Komplexes und von Zink zu achten. Auch die Zufuhr von Selen (200 mcg/täglich), Alphaliponsäure (500 mg/täglich) und Glutathion (500 mg/täglich) gilt als sinnvoll.

Man geht mittlerweile davon aus, daß Personen mit einer trockenen Makuladenegeration ein erhöhtes Risiko haben, eine feuchte Makuladegenaration zu entwickeln. Diese ist charakterisiert durch vermehrtes Wachstum der Blutgefäße in der Netzhaut. Diese Gefäße können reißen, was im Extremfall zur Erblindung führen kann.

Bemerkenswerterweise sind Personen, die viel Gemüse (vor allem Spinat) essen, wesentlich seltener betroffen. Man geht davon aus, daß die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe Lutein und/oder Zeaxanthin eine Schutzfunktion haben. Daher empfiehlt man Patienten im Anfangstadium die Zufuhr lutein- und/oder zeaxanthinhaltiger Produkte. Dafür eignen sich bestimmte Basisnährstoffe. Auch das im Soja enthaltene Genistein wirkt hemmend auf das Wachstum der Blutgefäße in der Netzhaut: Man empfiehlt um die 15 mg Genistein täglich.

In der Literatur wird auch von Erfolgen mit zusätzlichen Zinkeinnahmen (30 mg/täglich) berichtet.

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