| Kinder, die schwierig lernen, leiden oftmals unter
Konzentrationsstörungen (Attention Deficit Disorder). Viel häufiger als
angenommen sind diese das Symptom eines allgemeinen Vitaminmangels. Während die
Notwendigkeit einer zusätzlichen Einnahme von Nährstoffen bei Kindern und
Jugendlichen heute kaum noch ernsthaft in Frage gestellt wird, stellt die
tatsächliche Verabreichung oft ein Problem dar. Kaubare Vitamintabletten für
Kinder schmecken nicht besonders gut, normale Tabletten oder Kapseln werden oft
nicht geschluckt.
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Verschiedene Untersuchungen mit angeblich gesunden und „ausgewogen“ ernährten
Kindern und Jugendlichen zeigten, daß sich die Konzentrationsfähigkeit nach
gezielter Vitaminzufuhr teilweise ganz erheblich verbesserte.
Zerstoßene Tabletten oder das Puder aus geöffneten Kapseln können zusammen
mit einem Löffel Saft oder Fruchtsirup die Einnahme bei Kindern erleichtern.
Unkonzentrierte Kinder erhalten jedoch nicht die für Erwachsene übliche Menge,
sondern nur einen -- vom jeweiligen Körpergewicht abhängigen -- Bruchteil.
DMAE Wenn die Zufuhr von Vitaminen keinen (ausreichenden) Erfolg
bringt, sollte man es mit DMAE versuchen. DMAE ist ein Ausgangstoff für
Acetylcholin und vermag die Konzentration dieses wichtigen Nervenbotenstoffes
entscheidend zu erhöhen. Die Erhöhung der Acetylcholin-Konzentration kann eine
Besserung der kognitiven Fähigkeiten und der Konzentration bewirken. Bei der
Dosierung sind kaum verbindliche Angaben zu finden: Die Life Extension
Foundation empfiehlt 300 mg.
Piracetam* Wenn noch immer keine Besserungen eintreten, kann
Ihnen Ihr Arzt möglicherweise dieses Mittel verschreiben. Die Substanz gilt als
nebenwirkungsfrei. Verschiedenen Studien zufolge kann sie problemos auch über
Jahre hinweg eingenommen werden. Die vom Hersteller empfohlene Dosierung für
Erwachsene beträgt 1.600 bis 4.800 mg (Kinder entsprechend weniger).
Hinweis: Die genannten Nährstoffe und Medikamente sind
vorzugsweise morgens einzunehmen.
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