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Bei der Hepatitis (volkstümlich Gelbsucht) handelt es sich um eine Leberentzündung, meist infolge einer Virusinfektion. Je nach Virustyp und Übertragungsweg kann die Hepatitis in verschiedenen Formen auftreten, unter anderem gibt es Typ A, B, C und weitere Hepatitisformen, die teilweise noch nicht erforscht sind. In vielen Fällen kommt es zu lebensbedrohlichen Komplikationen und irreparablen Schäden in den Leberzellen.

Das Hepatitis B-Virus wird in der Regel durch direkten Blutkontakt übertragen, wie zum Beispiel durch unsterile Injektionsnadeln oder Bluttransfusionen. Aber auch durch sexuellen Kontakt, Speichel und verunreinigte Nahrungsmittel ist eine Infizierung möglich. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis sechs Monate. In fünf bis zhen Prozent aller Fälle entwickelt sich aus der Hepatitis B eine chronische Leberentzündung. Eine spezielle Therapie, die das Virus beseitigt, gibt es bislang nicht. Es können nur die einzelnen Symptome behandelt werden. Folgende Mittel sollten dabei zum Einsatz kommen:

Alpha-Interferon*  Nur etwa ein Drittel der Patienten ist binnen zwei bis vier Monaten durch Interferon-Gaben zu heilen. Interferone sind spezielle Eiweißkörper, die sich an das Virus anheften und das Immunsytem unterstützen. Von den übrigen zwei Dritteln der Patienten müssen sich 10 bis 15 Prozent damit abfinden, lebenslang Träger des Virus zu sein. Sie sind besonders gefährdet, an einem Leberkarzinom zu erkranken.

Isoprinosin*  Isoprinosin gehört ebenfalls zu den gängigen Arzneien gegen Hepatitis. Es hat eine immunstimulierende Funktion. Experten empfehlen täglich 2.000 bis 3.000 mg für die Dauer von zwei Monaten. Danach erfolgt zwei Monate lang keine Einnahme, um dann erneut mit einer zweimonatigen Zufuhr fortzufahren.

Bei folgender Dosierung ist Angaben in der Fachliteratur eine Wirkung zu erwarten:

Die Mariendistel (Silybum Marianum): 3 x 150 mg

Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra): 5 x 500 mg

Auch Süßholzextrakt (Lakritz) 3 x 500 mg/täglich kann manchmal helfen.

Basismikronährstoffe und Heilpflanzenmixturen

Knoblauchextrakt: 2 g

Vitamin C: 5 bis 20 g

Grüner Tee (Extrakt): 3 x 1.500 mg Extrakt (meist 3 x 3 Kapseln).

Der Tee reduziert die Eisenkonzentration im Blut und entlastet damit die Leber.

Wichtig: Bei den Basismikronährstoffen ist zu beachten, daß manche Hepatitis-Patienten kein Betakaroten vertragen (obwohl die immunsteigernde Wirkung vorteilhaft wäre). Falls sich die Leberwerte durch die Einnahme eines Basismikronährstoffes also verschlechtern sollten, muß dieser abgesetzt werden. In diesem Fall kommt der Betroffene nicht daran vorbei, alle Nährstoffe einzeln zu sich zu nehmen müssen, um Vitamin A respektive Betakaroten und Niacin konsequent vermeiden zu können.

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