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Die Eigenschaft von Bakterien sich an die Wände von Harnwegen und Harnblasen
festsetzen zu können, macht die Harnwege zu einer bevorzugten Angriffsfläche.
Daß vor allem Frauen unter Infektionen der Harnwege bzw. Harnblase leiden, führt
man auch auf anatomisch bedingte Gegebenheiten zurück. Akute Infektionen werden
leider schnell zu chronischen Leiden.
Die häufige Behandlung mit Antibiotika ist zwar oft unumgänglich, zieht
jedoch weitere Konsequenzen nach sich. Einerseits wird die allgemein zunehmende
Immunität gegenüber Antibiotika zum Problem, andererseits ziehen
Antibiotikabehandlungen oft Candidainfektionen nach sich.
Da es sich bei vielen Patienten, um eine lebenslange Anfälligkeit handelt,
lohnen sich vorbeugende Maßnahmen. Dazu zählt auch die Einnahme von
Preiselbeerextrakt.
Diverse Studien belegen, daß die Zufuhr von Preiselbeersaft die meisten
Infektionen heilt und neue Infektionen verhindert so lange der Saft getrunken
wird. Bestimmte Bestandteile der Preiselbeere sorgen dafür, daß sich die
Bakterien nicht mehr an die Wände der Harnwege anheften können.
Die dafür notwendige (wirksame) Menge an Saft ist allerdings nicht
Jedermann`s Sache: Zweimal täglich acht Gläser (0,2 l) sollten es schon sein.
Das macht etwa 3 Liter. In akuten Fällen empfiehlt man zwar viel zu trinken,
aber vor allem bei vorsorglichem Konsum dürfte diese Menge manchen überfordern.
Abgesehen davon, daß Preiselbeere nicht jedem schmeckt.
Einfacher (und kostengünstiger) können Kapseln mit Konzentrat sein. Gute
Qualitäten können in einer Kapsel die Wirkstoffmenge von 8 Gläsern Saft
konzentrieren. |