| Störungen des Gleichgewichtssinns äußern sich in
Schwindel, Mattigkeit und/oder der Unfähigkeit, in stehender oder sitzender
Position das Gleichgewicht zu halten. Den kurzdauernden Schwindel führt man
meist auf Hirndurchblutungsstörungen zurück. Subjektiv kann den Betroffenen
„schwarz vor Augen“ werden, auch flüchtige Bewußtseinsbeeinträchtigungen sind
möglich. Gleichgewichtsstörungen und Schwindelattacken können prinzipiell sehr
viele Ursachen haben -- angefangen von zu niedrigem Blutdruck über eine
Ohrinfektion und seelische Belastungen bis hin zu einem Tumor, der auf den
Gleichgewichtsnerv drückt. In den meisten Fällen sind die Ursachen harmloser
Natur. Wenn herkömmliche Methoden bei der Diagnose und Therapie versagen, sollte
der Betroffene eventuell Substanzen zuführen, die ein neurologisches Defizit zu
korrigieren vermögen. Bei Testreihen an Universitätskliniken spürten viele
Patienten mit Gleichgewichtsstörungen nach der Einnahme folgender Mittel eine
Besserung:
Hydergin*: 5 bis 10 mg täglich.
Piracetam*: 2.400 bis 4.800 mg täglich
Vinpocetin: 20 bis 40 mg täglich
Bei diesen Mitteln handelt es sich um übliche Medikamente, für die die
Krankenkassen in der Regel die Kosten übernehmen.
Auf dem Nährstoffsektor bieten sich zusätzlich an:
Ginkgo biloba
DMAE
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