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Bei der Gingivitis handelt es sich um eine Entzündung des Zahnfleisches. Ursachen können sein: Reizung durch Schmutz und Zahnstein (insbesondere untere Schneidezähne), Infektion (Zahnstocher, unsauberes Besteck, schmutzige Bürste), nachlässige Mundpflege oder Mangel an Vitamin C. Betroffene bemerken zuerst ein schmerzhaft geschwollenes Zahnfleisch und eine Rötung. Die Erkrankung ist recht häufig, wobei junge Erwachsene zwischen 20 bis 30 Jahren besonders anfällig zu sein scheinen. Darüber hinaus tritt sie verstärkt während der Pubertät, der Schwangerschaft und der Monatsblutung auf; außerdem ist sie ein typisches Symptom bei Diabetes, Leukämie und allgemeinem Vitaminmangel.

Die (unbehandelte) Zahnfleischentzündung gilt als die Hauptursache für vorzeitigen Zahnverlust. Diese Komplikation ist völlig unnötig, da die moderne Zahntherapie in den meisten Fällen erfolgreich helfen kann. Es versteht sich von selbst, daß der Vorbeugung in diesem Zusammenhang ein besonderer Stellenwert zukommt. Neben täglicher gründlicher Reinigung der Zähne zählt dazu vor allem der regelmäßige Zahnarztbesuch (alle sechs Monate!), um zum Beispiel rechtzeitig Zahnstein zu entfernen.

Coenzym Q 10  Für die Therapie empfiehlt man neben einer vernünftigen Mundpflege vor allem eine allgemeine Vitaminergänzung mit einem Basisnährstoff. Neuere Untersuchungen zeigen, daß auch Coenzym Q 10 sehr hilfreich sein kann. Bei Gingivitis werden dabei Dosierungen zwischen 100 bis 400 mg/täglich angewendet.

Grüner Tee  Er wirkt bakterientötend und hemmt die Plaquebildung. Bewährt haben sich ein bis drei standardisierte Kapseln mit grünem Tee (Wirkstoff: 200 mg Polyvenol täglich).

Zink, Folsäure, Vitamin E, Aloe vera  Studien bewiesen die lokale Wirksamkeit dieser Stoffe, was wiederum Hersteller dazu veranlaßt hat, diese natürlichen Produkte in einem speziellem Mundwasser zusammenzufassen. Geeignete Mundwässer können daher bei chronischer Gingivitis sehr hilfreich sein.

 

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