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Bei der Dermatitis handelt es sich um eine entzündliche Hautreaktion wegen chemischer, physikalischer, mikrobieller, parasitärer Reize. Man unterscheidet viele Formen (darunter Windeldermatitis).

Die Neurodermitis (konstitutionelles Ekzem, atopische Dermatitis) ist oft mit starkem Juckreiz verbunden und kann mit Asthma gepaart gehen. Man geht von einer familiären Veranlagung aus.

Sie wird oft zu den allergischen Krankheiten gerechnet (Allergie- oder Kontaktdermatisis).

Dermatitis kann demnach von bestimmten Noxen ausgelöst werden; kann gleichzeitig von psychischen Faktoren abhängig sein (vor allem andauernder Stress). Die gleichzeitige Verwendung diverser Ausdrücke (Dermatitis, Ekzem, Seborrhoe usw.) mag klinisch gerechtfertigt sein, für den Laien ist es etwas verwirrend.

In der Regel wird man versuchen die auslösenden Noxen zu vermeiden - wenn bekannt. Darüber hinaus hat sich die Zufuhr von B - Vitaminen bewährt; ein höher dosiertes B - Komplex Präparat kann möglicherweise sehr hilfreich sein. Nachstehenden B - Vitaminen scheint dabei eine besondere Bedeutung zuzukommen.

Vitamin B3 (Niacin) wird in Dosierungen zu 3 x 100 mg empfohlen. Höhere Dosierungen (ab etwa 500 mg und mehr) können zu einem an sich harmlosen „flush“ führen.

Vitamin B6 (Pyridoxin) wird in Dosierungen um die 3 x 50 mg zugeführt.

Bei Vitamin B12 (Cyanocobalamin) empfiehlt man 200 mcg täglich.

Die Biotin - Zufuhr sollte um 300 mg täglich sein.

Auch die Zufuhr essentieller Fettsäuren hat sich bewährt. EPA (Eicosapentaensäure) blockiert die für Entzündungen verantwortlichen Prostaglandine. In neueren Untersuchungen konnte der positive Effekt von GLA (Gammalinolensäure, 1,4 g) auf Ekzeme und Neurodermitis nachgewiesen werden. Da sich die entzündungshemmenden Mechanismen von EPA und GLA (etwas) unterscheiden, empfiehlt man beide zuzüführen.

Ebenfalls hilfreich können höhere Dosierungen von Vitamin E (400 IE und mehr) und Zink (100 mg) sein.

Für (Klein-)Kinder gelten wesentlich geringere Dosierungen. Nach uns vorliegenden Berichten von praktischen Ärzten (ohne Gewähr), reicht es in vielen Fällen die allgemeine Nahrungsqualität durch Zugabe von hochwertigen Lebensmitteln anzuheben. Angeblich wurden hierbei gute Erfahrungen mit z. B. Spirulina gemacht. Auch speziell entwickelte Antioxidantien-Mischungen für Kinder können hilfreich sein; sie zeichnen sich durch eine erheblich geringere Dosierung als bei Erwachsenen üblich aus.

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