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Autoimmunkrankheiten sind, wie der Name bereits sagt, Krankheiten, bei denen sich das Immunsystem gegen sich selbst richtet -- wie zum Beispiel bei der Multiplen Sklerose. Hier schützt das Immunsystem den Körper nicht etwa -- was seine Aufgabe wäre --, sondern es greift ihn direkt an, es attackiert sich sozusagen selbst.

Wie wir heute wissen, sind sehr viele Erkrankungen die Folge eines nicht (mehr) optimal funktionierenden Immunsystems. Es sind im weitesten Sinne Irrtümer in der „Feinderkennung“, die mit fortschreitendem Alter zunehmen, aber auch schon im Kindesalter vorkommen können. So kennt man inzwischen Immunzellen, die plötzlich anfangen, Antikörper zu produzieren, die sich gegen eigene Körperstrukturen richten. Sie greifen nicht etwa Bakterien oder Viren an, sondern zum Beispiel die eigene Knorpelhaut, und verursachen damit die Arthritis (siehe dort). Oder sie attackieren die insulinproduzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse und bewirken so den Ausbruch der insulinabhängigen Diabetes.

Die Ursachen dieser Fehlprogrammierung des Immunsystems sind nur teilweise bekannt. Auf jeden Fall stößt man dabei immer wieder auf oxidative Schädigungen. Bestätigt wird dies durch Betroffene, die durch die regelmäßige Einnahme von Basisnährstoffen eine Besserung defekter Immunfunktionen an sich beobachteten.

Basismikronährstoffe gelten als sehr sinnvolle Grundlage, um weiteren oxidativen Schädigungen des Immunsystems vorzubeugen. Bei vielen Betroffenen wurde eine Besserung beobachtet, auch im Sinne einer vollständigen Heilung.

DHEA  Für Patienten, die bereits unter einer mehr oder weniger fortgeschrittenen Autoimmunerkrankung leiden, wird es kaum ausreichen, nur Basisnährstoffe zu sich zu nehmen. Hier kann das Hormon DHEA möglicherweise helfen. Es unterdrückt nämlich bestimmte unerwünschte Reaktionen des Immunsystems. In einer jüngeren klinischen Studie milderten sich die Symptome bei Patienten mit Lupus (siehe unten), einer bekannten Autoimmunerkrankung.

Fisch- und Borretschöl  Wirksam dürften auch die essentiellen Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPS) und Docosapentaensäure (DHS) des Fischöls sowie die Gammalinolensäure (GLS) des Borretschöls sein. Bei folgender Dosierung ist eine Wirkung zu erwarten: 2 g EPS und 1,5 g DHS sowie 1,2 g GLS täglich (zusätzlich zu einem hochwertigen Basisnährstoff).

Lupus -- eine Autoimmunkrankheit

Man vermutet, daß Lupus (eine Hauterkrankung mit Pusteln, Bläschen und Ausschlag) durch Autoimmunreaktionen ausgelöst wird. Obige Hinweise könnten daher unter Umständen eine Therapie unterstützen. Lupus-Patienten sollten jedoch sehr behutsam bei jeder Therapieänderung zu Werke gehen, da in seltenen Fällen auch eine Verschlechterung eintreten kann.

 

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