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Asthma ist eine zumeist allergische Erkrankung, die häufig bereits im Jugendalter auftritt. Ein Anfall kann akut mit hörbarer Kurzatmigkeit und Hustenattacken oder aber schleichend mit allmählicher Zunahme der Symptome und Zeichen der Atemnot auftreten. In den meisten Fällen sind verschiedenste Allergene die Auslöser: Bettfedern, Medikamente, Blütenstaub, Tierhaare bis hin zu sogenannten Klimaallergenen (Bodenbeschaffenheit, Feuchtigkeit, kalte Luft). Aber auch Nahrungmittelallergene oder psychische Probleme können bisweilen Auslöser für einen Anfall sein. Manchmal heilt die Erkrankung spontan ab, in vielen Fällen bedarf es jedoch einer längerdauernden Therapie. Man geht heute davon aus, daß den Asthmaerkrankungen im wesentlichen die gleichen Mechanismen zugrundeliegen wie den Allergien (siehe dort). Der durch ständige Oxidationen (Radikalen-Attacken) geschwächte Organismus reagiert plötzlich übermäßig auf den weiteren Zufluß von Allerwelts-Allergenen bzw. Schadstoffen und schüttet dabei überreichlich die Immunkomponenten Histamin und Leukotrin aus. Daher sind heute Antihistaminika vielfach das Mittel erster Wahl. Eine Heilung sollte man von ihnen jedoch nicht erwarten.

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Als 1982/83 die ersten hochdosierten Antioxidantien (Basisnährstoffe) auf dem US-Markt eingeführt wurden, berichteten viele Asthmatiker völlig unerwartet von Besserungen ihres Leidens. Die Reaktionen stimmten zwar mit den (theoretischen) Erwartungen an die Antioxidantien überein, aber sogar Insider waren überrascht. Untersuchungen bestätigten in den Folgejahren immer wieder, daß hochdosierte Antioxidantien tatsächlich die Häufigkeit und Schwere von Asthmaattacken signifikant zu lindern vermochten.

Magnesium  Es zeigte sich, daß eine erhöhte Magnesium-Zufuhr die Lungenfunktion und die Kurzatmigkeit verbesserte und die Anzahl der Attacken verringerte. In guten Basisnährstoffen ist oft schon bis zu 1 g Magnesium enthalten, was die positiven Folgen zumindest teilweise erklärt. Experten empfehlen jedoch Betroffenen, gegebenenfalls noch 500 mg zusätzlich einzunehmen -- also insgesamt etwa 1,5 g täglich.

Vitamin C  Die Histaminausschüttung gehört zu den unangenehmen Reaktionen des Organismus auf Allergene. Darüber hinaus kann die übermäßige Schleimbildung in den Lungen die Astmaanfälle verschlimmern. Gegen die Histaminproduktion kann man mit Vitamin C angehen (2 bis 3 g täglich), da es an der körpereigenen Verarbeitung (Neutralisierung) von Histamin beteiligt ist.

Cystein  Cystein kann beim Schleimabbau der Lunge gute Dienste leisten. Empfohlen werden (auch für Raucher) mindestens 1 g Cystein täglich. Asthmatiker können ferner die Einnahme des Medikaments Hydergin* oder des Nährstoffs Forskolin (Coleus Forsholii) erwägen. Beide Mittel tragen zu einer Verminderung der bronchialen Verengungen bei.

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