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Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Erkrankung, bei der bestimmte Muskeln ausfallen. Bei der Amyotrophischen Lateralsklerose (kurz „ALS“) kommt es zu einem Zusammenbruch der Nervenzellen, die vom Gehirn und vom Rückenmark zu den Muskeln führen. Die Folge ist ein zunehmender Muskelschwund, der binnen kurzer Zeit zum Tode führt, weil auch die Atemmuskeln in Mitleidenschaft gezogen werden.

Bislang gibt es noch keine anerkannte Heilmethode zur Behandlung von ALS, aber ein besseres Verständnis in den Ablauf der Zellzerstörung ermöglicht unter Umständen eine Verlangsamung der Krankheitsprozesse. Leider liegt hier gegenwärtig nur wenig praktische Erfahrung vor.

Carnitin  Wichtig zu wissen ist, daß die Degeneration der Myelinscheiden eine Schädigung der Nervenzellen nach sich zieht. Diese Myelinscheiden schützen die Signalbahnen und bestehen aus speziellen Fettschichten. Da die körpereigene Aminosäure Carnitin bisher bei weitgestreuten Nervenerkrankungen die bemerkenswerte Fähigkeit entwickelte, Nervenzellen zu schützen, empfiehlt man ALS-Patienten, täglich 3.000 mg Carnitin einzunehmen. Die Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, wie sie vor allem in fetten Kaltwasserfischen (Lachs, Makrele, Hering) oder in Fischöl enthalten sind, kann hilfreich sein, um die Isolier-Funktion der Myelinscheiden aufrecht zu erhalten.

Pregnenolon und DHEA  Da beide Stoffe wichtige Rollen bei der Regulierung der Nervenfunktionen spielen, sollte eine Zufuhr von 3 x 50 mg Pregnenolon und/oder 3 x 25 mg DHEA erwogen werden. Gelegentlich wird „ALS“-Patienten zusätzlich 10 bis 20 mg Hydergin*, 40 mg Vinpocetin und Wachstumshormon zugeführt. Als Schutz gegen Atmungsdefekte werden 600 mg Cystein und 1.000 mg Vitamin C empfohlen.

Magnesium  Da Freie Radikale im „ALS“-Krankheitsprozeß eine wichtige Rolle zu spielen scheinen, sollten sich alle Maßnahmen auf die Zufuhr eines potenten Basisnährstoffs konzentrieren. Obgleich gute Basisnährstoffe zwar ohnehin Magnesium enthalten, wird eine zusätzliche Zufuhr von etwa 500 mg täglich angeraten.

Alphaliponsäure  Diese Substanz gilt als guter antioxidativer Schutz, vor allem bei Nervenschädigungen durch Diabetes (siehe auch Seite xx). Bei „ALS“ wird daher von Experten 100 mg als Tagesdosis empfohlen.

 

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